Den Modellbaunachwuchs fördern

Wer sich das derzeitige Wetter anschaut, dass „Petra“ vorbei gebracht hat, der wird es sich vermutlich auch erst einmal in seiner Wohnung richtig schön gemütlich machen. Und wenn man so kurz vor Weihnachten sowieso alles ein bisschen ruhiger und entspannt angehen lassen möchte, ist es doch mal wieder eine gute Zeit, ein Modell aufzubauen. Das muss ja auch keine alleinige Aufgabe sein, sondern kann durchaus im Zweierteam mit dem Kind angegangen werden.

Rollenklischees sind zwar blöd, aber für Jungen bieten sich halt nun mal Sachen wie Modellbauschiffe oder -autos an. Passend zum Winterwetter können Sie ja schauen, ob es nicht das Modell eines Eisbrechers im Laden zu kaufen gibt ;-)

Wenn Sie sich dann an das Zusammenbauen des Modells machen, sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie vielleicht schon Erfahrung haben, aber Ihr Kind noch nicht. Man wächst zwar an den Herausforderungen, aber es muss nicht sofort zum Einstieg ein Riesenmodell sein, kaufen Sie lieber eine Nummer kleiner. Packen Sie auch schön zusammen aus und holen Sie die Plastikteile nicht alle schon selber aus dem Rahmen, das wird Ihnen übel genommen, glauben Sie mir.

Wenn Ihr Kind schon älter und nach Ihren Einschätzungen nicht zu ungeschickt ist, können Sie es ja mit einem kleinen Taschenmesser vorsichtig die Unebenheiten am Plastik wegschaben lassen. Machen Sie das aber nur, wenn Sie als Aufsicht dabei sind! Und dann kann es auch schon richtig los gehen mit dem Kleben und dem richtigen Lesen der Anleitung. Lassen Sie ruhig Ihr Kind die Führung übernehmen und greifen Sie erst vorsichtig ein, wenn ein Fehler kommt. So legen Sie die Basis dafür, dass Modelle hinterher auch selber angegangen werden.

Bild: schemmi / pixelio.de

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